Halbjahresberichte 2025
Berichte von unserem Team aus Bolivien über die Schicksale vor Ort und ihre Arbeit, die durch Ihre wertvolle Spende möglich wird.
Berichte von unserem Team aus Bolivien über die Schicksale vor Ort und ihre Arbeit, die durch Ihre wertvolle Spende möglich wird.
Liebe Spenderinnen und Spender!
Mit einem herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung möchte ich Ihnen über das vergangene Jahr 2024 berichten. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch von Ruben Medina, unserem Projektleiter in La Paz und El Alto, bei uns in Österreich. Bei einem sehr gut organisierten Vortragsabend mit Musik der Band „Find out“ gab er vielfältige Einblicke in unsere Arbeit im Hochland von Bolivien. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher lauschten interessiert seinen Ausführungen und ließen sich von den Bildern der Familien tief berühren. Aufgrund der medialen Berichterstattung im Vorfeld und in der Nachbetrachtung konnten wir auch einige neue Spenderinnen und Spender gewinnen. Sehr wertvoll war auch der Besuch von Frau Mag. Susanne Katzlberger, der Schriftführerin unseres Vereins, in La Paz und
El Alto. Susanne schreibt über ihren Besuch:
„Mein mehrwöchiger Aufenthalt in Bolivien, vor allem die Zeit mit den Familien und dem Projektteam vor Ort, haben mich tief beeindruckt. Gemeinsam mit Ruben, Ruzena, Nelly und Mishel haben wir täglich drei bis vier Familien besucht und über ihre Probleme gesprochen, Hilfe organisiert oder finanzielle, therapeutische, gesundheitliche und soziale Unterstützung ermöglicht. Wir haben mit den Frauen gelacht, Sorgen geteilt, Vergangenes beweint und Neues gefeiert.
Die Liebe dieser Frauen zu ihren Familien und ihr Einsatz, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, haben meinen Blick geschärft: auf das, was wirklich zählt im Leben, was aufrichtet und was zusammenhält. Ich konnte sehen, wie hart das Überleben in Armut, auf den gefährlichen Straßen El Altos oder in kalten und kargen Räumen in La Paz ist. Neben der großen Bewunderung für diese alleinerziehenden Frauen gilt meine große Wertschätzung auch dem vierköpfigen Team von Esperanza vor Ort: professionell, fachlich äußerst kompetent, vielseitig – und mit viel Herzenswärme. Die Familien danken es ihnen mit offenen Türen und leuchtenden Augen bei jedem Besuch. Dankbar bin auch dafür, dass ich eine kurze Zeit Teil der Familien sein durfte, dass meine Mitarbeit im Verein nützlich ist, und dass es so viele Menschen gibt, die das ähnlich sehen und die Initiative Esperanza – sei es mit Spenden oder durch ihr ehrenamtliches Engagement – ebenso unterstützen.“
Einen sehr guten Einblick in unsere Arbeit bieten auch die Berichte von unserer Psychologin Nelly. Einen dieser Berichte haben wir als Infoheft drucken lassen und diesem Schreiben beigelegt. Dieses Heft hat bereits Wirkung gezeigt und neue Menschen dazu bewogen, die Initiative Esperanza regelmäßig zu unterstützen. Wenn Sie dieses Heft weitergeben wollen, kann ich Ihnen dieses auch in größerer Zahl zukommen lassen. Bestellungen bitte an: info@initiative-esperanza.at. Durch das Entgegenkommen der Druckerei Pircher in Ötztal-Bahnhof und unseres Sponsors „Ferrotechnic“ (Dipl.-Ing. Wolfgang Pitscheider) in Imst ist dies möglich!
Unser Team in Bolivien (Ruben, Ruzena, Nelly und Mishel) hat im vergangenen Jahr 50 Mütter mit ihren Kindern betreut und wir werden diese Arbeit auch im Jahr 2025 im selben Ausmaß weiterführen. Für Hilfsprojekte konnten wir rund 49.300 Euro überweisen. Der Spenden- und Sponsoringeingang betrug mehr als 45.000 Euro. Verwaltungsaufwand hatten wir keinen! Der Sachaufwand (z.B. Portokosten …) ist ebenfalls sehr gering.
Wie Sie sehen, liebe Spenderinnen und Spender, gehen wir sehr verantwortungsvoll mit dem Geld um, das Sie der Initiative dankenswerterweise zukommen lassen. Diese Garantie geben wir Ihnen auch weiterhin. Gerne können Sie sich auch, so wie unsere Schriftführerin, von unserer wertvollen Arbeit in Bolivien direkt vor Ort überzeugen. Unser Team in Bolivien unterstützt Sie gerne in allen Belangen.
Mit Ihrer Hilfe, liebe Spenderinnen und liebe Spender, können wir den in großer Armut lebenden Müttern und ihren Kindern die gute Nachricht bringen, dass ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft berechtigt ist und kein Kind wegen des Elends zum Straßenkind werden muss! Das ist unser Ziel und dafür setzten wir uns ein!
Im Namen des gesamten Teams der Initiative Esperanza sage ich herzlichen Dank für Ihre großzügige Unterstützung und bitte Sie weiter um Ihre Hilfe!
Mag. Walter Hofbauer
Obmann der Initiative Esperanza
Herzliche Einladung!
Mittwoch, 19. März 2025
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: AVT Imst, Eichenweg 42
Stadtbühne Imst
Eintritt: Freiwillige Spende

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Waisen und Witwen
Vor 50 Jahren habe ich erstmals in einer Bibel gelesen, welche ich als 18-Jähriger auf dem Dachboden unseres Hauses in Salzburg gefunden habe. Ich entdeckte, dass es in diesem Buch neben dem Alten Testament auch ein Neues Testament gibt, in dem über Jesus Christus erzählt wurde. Die Worte Jesu waren es, die eine ungeahnte Faszination auf mich ausgeübt haben und der Wunsch entstand, ganz auf ihn zu hören und seine Botschaft zu leben. Als Lehrer an der HAK/HAS Imst boten sich dazu viele soziale Möglichkeiten.
Vor 15 Jahren ergab sich eine besondere Einladung, das Wort der Schrift zu verwirklichen. Ich war mit meiner Frau auf der Hochzeit unseres Sohnes in Bolivien. In La Paz und EI Alto haben wir das Elend der Straßenkinder und vieler Mütter erlebt. Verlassen von ihren Männern, allein und ohne soziale Absicherung führten sie ein erbärmliches Dasein. Viele dieser Kinder landeten auf der Straße, wo sie vielfachem Missbrauch ausgeliefert waren und oft schon in jugendlichem Alter starben.
Nach unserer Rückkehr ist in mir eine biblische Stelle aus dem ersten Kapitel bei Jesaja lebendig geworden. Darin lässt der Prophet Gott zu Wort kommen: „Wozu soll mir die Menge eurer Opfer dienen? Ich habe daran kein Gefallen Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“ Das war es! Erst durch die persönliche Begegnung mit Waisen und Witwen hat in mir diese Stelle zu leuchten begonnen. Eine neue Aufgabe war mir zugewachsen. Im Dezember 2007 ist es zu den Anfängen der Initiative Esperanza gekommen. Sehr viel Gutes konnte seither durch die Hilfe von Menschen aus ganz Tirol geschehen. Möglichkeiten der Hilfe haben sich aufgetan, welche wir am Anfang nie für möglich gehalten haben.
Vor einigen Tagen habe ich eine Mappe aus Bolivien bekommen mit vielen Zeichnungen von Kindern und Dankschreiben der Mütter. Diesen beeindruckenden Dank möchte ich an die Spenderinnen und Spender weitergeben. Waisen und Witwen blicken uns auch heute an. Vielleicht spüren Sie, liebe Leserln, dass das zitierte Wort des Propheten auch Ihnen gilt. Unter www.initiative-esperanza.at bekommen Sie Einblick in unsere Arbeit und mit dem IBAN: AT65 5700 0002 9006 6000 eine Möglichkeit zur Mithilfe.
Herzlichen Dank! Walter Hofbauer, Obmann der Initiative Esperanza
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Die Landesblinden- und Sehbehindertenschule Innsbruck hat eine Sammelaktion für die Initiative Esperanza durchgeführt und dabei beachtliche 761,68 Euro zusammengebracht.
Wir bedanken uns bei der begleitenden Lehrerin Andrea Schild und bei den Kindern für das großartige Engagement!
